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Hierfür wird ein eigenes Umtauschzelt in der Iseltalerstraße (beim M-Preis) aufgestellt. Karten gibt es natürlich an beiden Renntagen noch vor Ort an den Zugängen zum Zielstadion. Oder irgendwann aus dem brüderlichen Doppelpack doch kein Sturm im Wasserglas wird.
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Die Bilder ihrer Rückkehr im Rollstuhl sind präsent, ebenso die Tatsache, dass es zurück in der Heimat gleich wieder ins Krankenhaus ging. Vier Jahre später ist sie nicht nur um viele Erfahrungen reicher, sie ist auch als Mensch gereift. Das Leben nach der Verletzung hat sie nicht nur gelehrt, die Tage auf Schnee noch mehr zu genießen, sie weiß inzwischen sehr genau, wie ihr Weg nach dem Karriereende aussehen wird. Es war 2018, als sich Elisabeth Kappaurer beim Training in Saas Fee das Schien- und Wadenbein links gebrochen hat.
Kapfenberger SV – SKN St. Pölten
„Es war brutal schwierig, man sieht nicht viel von den ganzen Wellen. Unser Coach hat den Lauf gesetzt, es war allles angerichtet, ich habe meines dazu beigetragen“, sagte die 29-Jährige. Kurssetzer Karlheinz „Charly“ Pichler stellte eine Aufgabe, die zum Attackieren einlud. Als beste Österreicherin landete Katharina Liensberger beim Riesentorlauf in Mont Tremblant am Sonntag auf Rang elf.
Live ab 19 Uhr: Wintersport-Talk mit Hämmerle und Kappaurer
- Sie machen mich heute zu der Person, die ich bin.“ Wohl wissend, dass sie so viel Schweiß reingesteckt hat, um wieder in den alpinen Skizirkus zurückkehren zu können.
- Es sei eine enge Entscheidung gewesen, sagte der Cheftrainer der ÖSV-Herren, Andreas Puelacher.
- „Ich bestreite meinen Sport mit sehr viel Leidenschaft und Ehrgeiz, mit dem Ziel an die Ski Alpine Weltspitze zu kommen.
- Es kommen auch sehr viele Leute von mir zu Hause nach Lienz“, so Lokalmatadorin Carmen Thalmann aus Berg im Drautal, die mit Platz vier vor zwei Jahren in Lienz ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis geschafft hat.
- Die 30-Jährige habe sich einer weiteren Operation am lädierten linken Knie unterzogen, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch mitteilte.
Geburtstag feierte und in 25 Tagen nach exakt sechs Jahren – verletzungsbedingter – Abwesenheit ihr Comeback am Rettenbachferner gibt. Die Vorarlberger Weltcup-Skirennläuferin Elisabth Kappaurer hat sich bei einem Trainingssturz am Dienstag in Argentinien schwere Verletzungen zugezogen. Die 30-Jährige war seit 2017 Teil des österreichischen A-Kaders und ging vor allem in den Disziplinen Slalom und Riesentorlauf an den Start. Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2014 mit dem Sieg in der Super-Kombination. Nach einer von Verletzungen geplagten Zeit zieht die Vorarlbergerin nun einen Schlussstrich.
Das goldene Herrenteam mit Zugsführer Dominik Landertinger, Zugsführer Sven Grossegger, Zugsführer Bernhard Tritscher und Korporal Simon Eder konnte Deutschland I (Silber) und Ukraine (Bronze) hinter sich lassen. Gefreiter Elisabeth Kappaurer gewann WM-Gold vor Maren Wiesler (GER, Silber) und Korporal Elisabeth Reisinger erreichte Platz 3. Team-Gold ging an Gefreiter Elisabeth Kappaurer, Korporal Stephanie Resch und Gefreiter Elisabeth Reisinger vor Deutschland (Silber) und Schweiz (Bronze).
Aber da hilft eigentlich nur, die Situation anzunehmen und den Fokus wieder nach vorne zu richten. Nach der OP kann ich zeitnah mit der Reha beginnen, und wenn alles nach Wunsch verläuft, wäre es mein Ziel, Ende November in Killington wieder dabei zu sein,“ so Elisabeth Kappaurer. „Natürlich fragt man sich, warum erneut ein Rückschlag passieren muss. Nach der OP kann ich zeitnah mit der Reha beginnen, und wenn alles nach Wunsch verläuft, wäre es mein Ziel, Ende November in Killington wieder dabei zu sein“, sagte die 30-jährige Vorarlbergerin.
„Ich habe mir viel Zeit gelassen, bin mit der Entscheidung aber happy. Das Karriereende ist keine Niederlage für mich“, sagt Kappaurer. „Ich bin die geborene Volksschullehrerin“, sagt die Tochter des ehemaligen Bildungsdirektors von Vorarlberg. „Ich glaube, ich habe die Gene meines Vaters“, schmunzelt sie und verrät, dass sie früher eher Richtung „Kindergartentante“ tendierte. So nutzte sie ihre schmerzhafte Rennpause dazu, Fortbildungen zu besuchen und ein Praktikum an der Schule zu machen. Wobei, so ganz ohne Spitzensport ließ die Athletin die Zeit nicht verstreichen.
Abschied mit einem guten GefühlIm Oktober 2024 erlitt sie bei einem Trainingssturz in Sölden eine Knorpelfraktur im linken Knie. Nach einer Operation gab sie im November in Killington (US) ein Blitzcomeback, verpasste aber die Quali und verlor vor dem Rennen am Semmering ihren Startplatz im ÖSV-Team. Im Jänner unterzog sich die Head-Pilotin noch einer OP, ehe sie nun den Schlussstrich zog.
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Der neue Spartentrainer Christian Perner soll aber den richtigen Schwung zurückbringen. Als Topfavoritin gilt Mikaela Shiffrin, die Jagd auf ihren 98. Sölden-Vorjahressiegerin Lara Gut-Behrami startet nach einer hartnäckigen Grippe nicht voll fit. „Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist. Auch wenn dieser Schritt wieder eine längere Rehaphase bedeutet, bin ich erleichtert, mich dafür entschieden zu haben“, wurde die ÖSV-Technikerin in einer Aussendung zitiert. Die 29-jährige Vorarlbergerin bekommt eine Schiene, mit der sie Skifahren kann.
Es gibt in Vorarlberg keine einzige permanente Trainingsstrecke. „Wir betreiben einen Sport de facto ohne Sportstätten“, kritisiert Ortlieb. Wie sich ein Start beim Weltcupauftakt in Sölden anfühlt, weiß Elisabeth Kappaurer. Auch wenn ihr „letztes Mal“ verletzungsbedingt schon sechs Jahre her ist. „Egal, wie viel und gut du davor trainierst – du weißt nie, ob du wirklich parat bist“, sagt „Lisi“, die vorigen Samstag ihren 29.
Wie Ski Austria am Mittwoch mitteilte, erlitt die Vorarlbergerin eine Absprengung des Gelenkknorpels von der Kniescheibe, der Eingriff wurde in der Klinik Hochrum vorgenommen. Kappaurer muss in den nächsten Wochen eine Pause einlegen und verpasst damit den Weltcup-Auftakt in Sölden am 26. Konsequent und energisch hat der Olympiasieger und Weltmeister deshalb sein Amt angetreten. „Das Trainerteam war in die Jahre gekommen, wir haben massive Wechsel vorgenommen“, sagt er. Und um die finanzielle Basis für künftige olympische Erfolge zu legen, wurde die Initiative „Going for Gold – elisabeth-kappaurer.at der Vorarlberger Olympiatraum 2018“ gestartet.


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